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Die Marke ist oberhalb der Muttermarke Ford, aber unterhalb der Premiummarke Lincoln angesiedelt.Ist zu vergleichen mit dem VW Konzern. Da steht unten VW und oberhalb Audi und noch darüber Porsche. Also ist Mercury im Ford Konzern mit Audi zu vergleichen. Mercurys werden auf den nordamerikanischen Märkten (USA, Kanada, Mexiko) sowie in den Golfstaaten und einigen ostafrikanischen Staaten verkauft.                                                                                 Von 1990 bis 1993 wurde der in Australien gebaute Roadster Ford Capri in Nordamerika als Mercury Capri verkauft.  

                                   


Der Ford Mercury Capri ist ein australisches Auto und kam dort 1989 auf den Markt.

Die Karosserie wurde 1967 von Enzo Ferrari entworfen und stammt vom Ferrari 365 GTB/4 (Daytona) (Baujahr 1968).Die Ghia Studios in Italien erhielten die Freigabe von Ferrari die Karosserie in leicht abgewandelter Form zu produzieren. Die Ghia Studios entwarfen daraufhin 1986 den Prototype des Mercury Capri. Dieser Prototype ähnelte tatsächlich sehr dem Ferrari 365 GTB/4. Der Prototype wurde von der Italienischen Edelschmiede Ghia Ende 1986 oder Anfang 1987 Ford vorgestellt und Ford genehmigte diesen Prototype.

1991 kostete der Mercury Capri als Neuwagen schon 38.500,- DM in der Normalversion ohne Turbo. Das war damals schon sehr viel Geld.


Große Erwartungen wurden damals in Fords neuen Capri gesteckt, denn er sollte eine Lücke im stagnierenden Cabriomarkt schließen, der lustlos vor sich hindümpelte. Auch hatte Ford große Pläne damit: Das neue Auto sollte den Exportmarkt in den USA erschließen.

Die Ausstattung war vom Feinsten: Servolenkung, elektrische Fensterheber und Außenspiegel, Leichtmetallfelgen, 4 Lautsprechern etc. All das um die 25.000 australische Dollar und verpackt in feinstes italienisches Design.

Während die Produktion lief, wurde die Serie II freigegeben. Sie unterschied sich zur Vorgängerserie durch einen Doppelvergaser beim Nicht-Turbo und durch zahlreiche Fehlerbehebungen bei beiden Modellen.

Schon 1995 erfolgte das Aus, obwohl 1989 über 20.000 Stück in die USA verkauft wurden und die Nachfrage das Angebot zeitweise bei weitem übertraf. Gründe waren die schlechte Qualität der Anfangsserie und die aufkommende Konkurrenz vor allem durch den Mazda MX5 sowie der sich verändernde Cabriomarkt in den USA, an den sich Ford Australien nicht anpassen konnte.

So wurden von unserem schönen Cabrio insgesamt nur 66.382 Fahrzeuge produziert.

Der letzte Mercury Capri rollte am 19.Mai 1994 vom Band.



Der Mercury Capri hat in der Normalausführung 101 PS (74 kW) bei
einem Drehmoment von 122 Nm und in der Turboversion 136 PS (100 kW) bei
einem Drehmoment von 184 Nm.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in der Normalversion 181 km/h, in der Turbo- version sind es beachtliche 205 km/h. Der Testverbrauch liegt zwischen 7 und 11 Litern Bleifrei Super.

In der Normalversion gibt es das Auto auch mit einer 4 Gang Automatik, während der Turbo ausschließlich mit 5 Gang Schaltgetriebe ausgerüstet ist.

In der Automatik-Version verzichtet man zwar auf die sportlichen Attribute der Schalt- version, dafür lässt es sich aber wunderbar gelassen im amerikanischen Stil cruisen.

Beide Modelle verfügen über Airbags, G3-Katalysator und 14 Zoll Leichtmetallfelgen, standardmäßig sind 185/60er Reifen montiert.

Die Breite beträgt 1,42 Meter, die Gesamtlänge 4,22 cm Meter und die Höhe bei geschlossenem Dach 1,31 Meter. Das Gewicht beträgt 1.043 Kilo.

Die Einfachversion beschleunigt in 11,7 Sekunden von 0-100, die Turboversion braucht dafür nur 8,9 Sekunden. Während die Einfachversion vom Sprint von
0 auf 1 Kilometer 17,5 Sekunden benötigt, meistert der Turbo diese Zeit in
16 Sekunden.

Zur Sonderausstattung gehören ein Hardtop, Tempomat, und Klimaanlage, wobei
die Klimaanlage in den Modellen, die nach Deutschland importiert wurden, meist standardmäßig eingebaut ist.